|
Beispielstext – Wochentag
23.2.2007
FREITAG NACH ASCHERMITTWOCH
EINFÜHRUNG
Die Fastenzeit ist die Zeit der Umkehr. Immer neu ergeht an uns der Ruf, in uns zu gehen, alles Verkehrte aufzuspüren und einen neuen Beginn zu wagen. Von Gott sind wir ausgegangen, zu ihm sind wir unterwegs. In der Verbindung mit Christus wird unser Weg gelingen. (Stille - Kyrie - Vergebungsbitte)
TAGESGEBET
Allwissender Gott, du siehst nicht auf unsere äußeren Werke, sondern auf unser Herz. Gib, dass wir mit reiner Gesinnung vollbringen, was wir in diesen vierzig Tagen an Buße und Verzicht auf uns nehmen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
ZUR 1. LESUNG Jes 58,1-9a
Rechtes Fasten ist nur möglich, wenn die Beziehung zum Mitmenschen stimmt. Rechtes Fasten stellt aber gleichzeitig auch die Frage nach meinem Gottesbild und nach meiner Beziehung zu Gott: was bedeutet mir ganz persönlich Gott und welche Auswirkungen hat das in meinem Leben?
ZUR 2. LESUNG Mt 9,14-15
Jünger des Täufers treten an Jesus heran und stellen ihm die Fastenfrage. Ihnen gegenüber wird das Neue betont, das mit dem Auftreten Jesu verbunden ist. In Jesus ist die Heilszeit angebrochen, das Neue verträgt sich nicht mehr mit dem Alten.
SCHLUSSGEBET
Allmächtiger Gott, du gibst uns Anteil am Leib und Blut deines Sohnes. Dieses Sakrament reinige uns von Schuld und stärke uns in unserer Schwachheit. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
|